Die Werkraum Schule

Die Werkraum Schule Bregenzerwald kombiniert Lehre und Fachschule, die alle Türen offen lässt und Dir ausreichend Zeit gibt, um zu spüren, wohin es dich wirklich zieht. Mit Hilfe von Coaching, handwerklichem Unterricht, Projektarbeiten und Praxiserfahrungen in den Betrieben lernst Du die verschiedenen Materialien und Werkstoffe wie Holz, Stoff, Haut/Haar, Metall, Elektro, Wasser, Beton, Farbe, IT, Stein, Wärme, Natur oder Lebensmittel kennen. Zusätzlich machst Du dir in verschiedenen Praktika ein genaues Bild über die Berufe, die Betriebe und Arbeitsweisen. Dein Herz hört zu. Erst wenn es höherschlägt, bist du richtig.

Das 2016 gestartete Ausbildungsmodell vom Werkraum Bregenzerwald und den Bezauer Wirtschaftsschulen (BWS) umfasst fünf Ausbildungsjahre und dient der kaufmännischen und dualen handwerklichen Berufsausbildung. Gelernt wird in der BWS, den Handwerksbetrieben in der Region und temporär in der Lernwerkstatt im Werkraumhaus. Die Werkraum Schule bildet den nahtlosen Übergang zwischen mittlerer Schule und Lehrausbildung inkl. Unternehmerprüfung. Eine ausführliche Berufsorientierungsphase und die individuelle Betreuung in den ersten drei Jahren helfen bei der Berufswahl. In integrierter Form werden Allgemeinbildung, kaufmännische wie gestalterische Grundlagen und ein breites handwerkliches Wissen vermittelt.

1. Jahr

Handelsschule mit Entscheidung für ein Material, 25 Orientierungsnachmittage sowie 2 bis 4 Wochen Praktikum in Betrieben – bei der Auswahl der Betriebe unterstützt der Begleiter

2. Jahr

Handelsschule mit Entscheidung für einen Beruf, 2 Praxiswochen, 4-wöchiges Praktikum in einem Betrieb, am Ende des Jahres fällt die Entscheidung für ein Gewerk

3. Jahr

Abschluss Handelsschule und Entscheidung für einen Betrieb, 2 Praxiswochen, Beginn des Lehrverhältnisses

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Die Werkraum Schule Bregenzerwald wird unterstützt durch das Land Vorarlberg, die Wirtschaftskammer Vorarlberg und die Regio Bregenzerwald sowie durch die Partnerbetriebe.

Die Anmeldung für die Werkraum Schule erfolgt über die Bezauer Wirtschaftsschulen.

Ausbildungspartner der Werkraum Schule Bregenzerwald

Auto Metzler

Lenz Steinmetz

Maischön

Rieger Orgelbau

Sohm HolzBautechnik

Aktuelles aus der Werkraum Schule

Wenn die Pizza aus dem eigenen Ofen kommt! Was es dafür braucht?
In Fall der Werkraum Schule:

+ Begeisterte Schüler:innen der 1. Klasse Werkraum Schule

+ Architekt Tobias Fritz & Lehmbauer Dominik Abrederis mit ihrer Lehmbau Expertise

+ Fachlehrer Benjamin, Werkraum Coach Petra & Werkraum Praktikant Elias

+ Einen x-beliebigen Erdaushub (Stichwort: re-using)

+ Das Areal von Oberhauser & Schedler als Arbeitsstätte mit ihrer Infrastruktur

+ Beste Stärkung vom Semmelauto

Nach zwei Tagen mit viel Freude an der Arbeit und am „Drecken“ trocknen die Lehmziegel aktuell, bevor es in der letzten Schulwoche im Juli mit dem Mauern des Ofens weitergeht!

Wir können es jedenfalls nicht erwarten, wenn der Ofen denn vor dem Werkraum Haus steht und die Schüler:innen die erste Pizza in den Ofen schieben!

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Lernwerkstatt

Die Lernwerkstatt – das temporäre Klassenzimmer der Werkraum Schule Bregenzerwald im Werkraum Haus. Hier kommen die Schüler:innen mit Handwerker:innen und Gestalter:innen für das gemeinsame handwerkliche Arbeiten zusammen.

 

Das Tun und der Dialog stehen dabei im Zentrum. Es wird sich ausgetauscht – neues Wissen und Erfahrung gesammelt. Hände und Materialien kommunizieren. Objekte entstehen. Wie beispielsweise bei would 2050, ein Gemeinschaftsprojekt, das in Kooperation mit Klar! Region Vorderwald-Egg, Vorarlbergs erste Klimawandel Anpassungsmodellregion, und neun Vorderwälder Gemeinden 2020 durchgeführt wurde.

would 2050

Wie werden die Wälder im Bregenzerwald im Jahr 2050 aussehen? Und wie können wir uns schon heute auf den Klimawandel vorbereiten? Ergeben sich daraus vielleicht ganz neue Möglichkeiten?

Mit diesen und vielen weiteren Fragen setzten sich die Schüler:innen des 3. Jahrgangs der Werkraumschule in ihrer Abschlussarbeit would 2050 auseinander. Entstanden sind die unterschiedlichsten Objekte, die in neun Vorderwälder Gemeinden um jeweils einen noch zu pflanzenden oder bereits existierender Baum gebaut bzw. installiert wurden. Von der Hochbeetbank über den Waldkinderspielplatz, die Hängeliege im Dorfpark bis hin zu einem Holzkreuz, das auf einer Weltkugel liegt – jedes der neun Objekte symbolisiert auf ganz eigene Art und Weise den Klimawandel und wurde entsprechend der individuellen Anforderungen in den Gemeinden entwickelt. Betreut wurden die Schüler:innen dabei von Werkraumcoach Klaus Metzler.

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